München. Im Rahmen seiner Asienreise unterzeichnete Dr. Jürgen Schade, Präsident des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA), heute ein Partnerschaftsabkommen mit Prof. Tian Lipu, dem Präsidenten des Staatlichen Amts für Geistiges Eigentum der Volksrepublik China (SIPO). Mit dieser Vereinbarung vertiefen die beiden Patentämter ihre seit nahezu 30 Jahren bestehende Zusammenarbeit.

"Die Zusammenarbeit zwischen der deutschen und der chinesischen Patentbehörde ist eng und vertrauensvoll. Gemeinsam wollen wir künftig noch stärker für den Schutz geistigen Eigentums eintreten", sagte Dr. Jürgen Schade. "Unsere Patentsysteme sollen im Sinne unserer Kunden effizienter, transparenter und benutzerfreundlicher werden", so Schade weiter.
Die heute unterzeichnete Vereinbarung sieht eine intensive Zusammenarbeit für folgende Kernbereiche vor: Patentverfahren, Recherchemöglichkeiten, Klassifikation, Informationsdienste, IT-Systeme, Aus- und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Allgemeine Verwaltung, Sensibilisierung für den Schutz geistigen Eigentums, globale Patentfragen. Darüber hinaus sind regelmäßige Symposien und Amtsleitertreffen zu Aspekten des geistigen Eigentums geplant.
Während seines China-Besuchs hielt Schade außerdem Vorträge zum geistigen Eigentum und zur deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in diesem Bereich im Deutschen Generalkonsulat von Shanghai, während eines chinesisch-deutschen Symposiums zum Schutz des Geistigen Eigentums in Nanjing, während des 5. Shanghai International IP Forums sowie an der Tongji Universität, an der Schade bereits im Mai eine Ehrenprofessur verliehen wurde.
© 2012 Deutsches Patent- und Markenamt | Stand vom 06.02.2012